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Essen, 01.12. bis 09.12.2007 Die Essen Motor Show feiert Jubiläum! In diesem Jahr findet die Weltmesse für Automobile, Tuning, Motorsport und Classics zum 40.Mal in der Messe Essen statt. |
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© Fotos: Frank Bauermann / Text:
Thomas Kommer, Messe-Essen.de/Essen-Motorshow.de
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Jahre Essen Motor Show Die Essen Motor Show gilt als die emotionalste Fahrzeug-Messe überhaupt. Ob Automobile, Design-Studien, Oldtimer, Tuning, Zubehör oder Motorsport: Dieser Facettenreichtum auf über 100 000 qm Ausstellungsfläche zieht Jahr für Jahr mehr Menschen in ihren Bann. So wurden seit dem Jahr 2000 jeweils an die 400 000 Besucher gezählt. Knapp 10,1 Millionen Besucher waren es seit der ersten Messe im Jahr 1968 bis 2006. Die Essen Motor Show hat sich hinter der IAA in Frankfurt, die „nur“ alle zwei Jahre stattfindet, als klare Nummer 2 der deutschen Fahrzeugmessen etabliert. Bescheiden ging es 1968 los, als der damals 25jährige Wolfgang Schöller die Idee hatte, zu Saisonschluss die erfolgreichsten Sport- und Rennwagen des abgelaufenen Motorsport-Jahres zu präsentieren. Der Titel der Ausstellung lautete schlicht und einfach „Int. Sport- und Rennwagen-Ausstellung Essen“. Im April 1968 wurde das Konzept zusammen mit der Messe Essen zum ersten Mal in einer Presse-Ankündigung präsentiert. Am 2. November 1968 war es dann soweit: 7 000 qm Ausstellungsfläche in der jetzigen Doppelhalle 10/11 standen zur Verfügung. Der Erfolg der ersten Ausstellung übertraf alle Erwartungen. Zeitweise mussten der damalige Geschäftsführer der Messe Essen Walter Bruckmann und Wolfgang Schöller selbst Eintrittskarten verkaufen, um dem Andrang am ersten Wochenende Herr werden zu können. Man hatte einfach zu wenig Kartenhäuschen geöffnet... Unbestrittener Star unter den Ehrengästen war Graham Hill. Der Brite hatte sich am 3. November - also einen Tag nach der Eröffnung der Ausstellung in Essen - im fernen Mexiko den Formel 1-Weltmeister-Titel geholt. Nur sieben Tage später kam er nach Essen. Das Honorar des Weltmeisters betrug 4 500 DM. Insgesamt kamen 57 000 Besucher, womit klar war, dass es auch 1969 eine Sport- und Rennwagen-Ausstellung in Essen geben würde. Es wurden Kontakte zum damaligen Formel 1-Star Jochen Rindt geknüpft, der in Wien eine eigene Rennwagen-Schau veranstaltete und 1969 sechs aktuelle Formel 1-Renner nach Essen brachte. Für 1970 war vorgesehen, die Zusammenarbeit mit Jochen Rindt zu intensivieren. Der Titel der Ausstellung wurde in „Jochen-Rindt-Show / Int. Sport- und Rennwagen-Ausstellung Essen“ geändert. Jochen Rindt selbst präsentierte diese Zusammenarbeit im August auf einer Presse-Konferenz. Am 5. September 1970, also knapp drei Monate vor der Eröffnung, verunglückte er in Monza tödlich. Trotzdem wurde die Messe wie geplant unter dem neuen Titel durchgeführt. Sie wurde ein großer Erfolg. Die Besucherzahl verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf fast 125 000, die Ausstellungsfläche stieg auf 25 000 qm. Nina Rindt, Jochen Rindts Frau, stand mit ihren guten Kontakten weiter zur Verfügung. Sie war 35 Jahre - bis 2005 - als Beraterin der Essen Motor Show tätig Der Trend der „Jochen-Rindt-Show“ zeigte auch in den folgenden Jahren weiter nach oben. So war 1972 die Fläche auf 34 000 qm gewachsen und es kamen fast 150 000 Besucher. Auch in dem Jahr hatte die Messe Essen den Zuschauerandrang am ersten Wochenende unterschätzt. 1973 dann - im Zeichen der Ölkrise und der Sonntag-Fahrverbote - war ein Rückschlag zu verzeichnen. Die Besucherzahl fiel auf 84 600. Das konnten auch „angemessene“ PR-Aktionen nicht verhindern. So ritt Rennfahrer Rolf Stommelen hoch zu Ross in die Hallen oder Formel 1-Star Ronnie Peterson erschien auf einem Fahrrad. Als Folge musste 1974 die Quadratmeterfläche verringert werden: Sie ging von 40 000 (im Jahr 1973) auf 36 000 qm zurück. Allerdings waren die Auswirkungen dieser Krise spätestens 1978 überwunden, als es mit 160 000 Besuchern eine neue Rekordzahl zu vermelden gab. 1978 wurde der Titel der Ausstellung in Int. Motor Show Essen geändert, weil die bisher eigenständige Motorrad-Show (ebenfalls von Wolfgang Schöller in Zusammenarbeit mit dem vielfachen Motorrad-Weltmeister Giacomo Agostini im Essener Messegelände organisiert) in die „Sport- und Rennwagen-Ausstellung“ integriert wurde. Weitere Highlights aus den folgenden Jahren: 1981 erfolgte zum ersten Male die Verleihung des Automobil-Kunstpreises „Motorsport-Automobil des Jahres“. Dieser Preis wurde bis inklusive 1985 vergeben. 1982 kam der neue Ausstellungsbereich OLDTIMER & CLASSIC CARS dazu. Und zum ersten Mal gab es das Show-Center. Die Ausstellungsfläche war auf 65 000 qm gestiegen, 1984 kamen zum ersten Mal über 200 000 Besucher. 1986 umfasste die Essen Motor Show 70 000 qm, 286 000 Besucher kamen. 1987 konnte der ADAC als ideeller Träger gewonnen werden. 1988 wurde das Show Center wegen des Platzbedarfes der Aussteller in die Grugahalle ausquartiert. Mit 332 800 Besuchern gab es erneut eine neue Rekordzahl. 1990 erfolgte die Erweiterung des Ausstellungsgeländes auf 90 000 qm und die Besucherzahl stieg zum ersten Mal auf über 350 000. 1992 wurde der Tuning-Bereich weiter aufgewertet: Der VDAT (Verband Deutscher Automobil-Tuner) ging erstmals offiziell an den Start. Die Doppelhalle 10/11 wurde zur „offiziellen“ VDAT-Halle im Salon-Charakter. 1996 wurde der Titel in „Essen Motor Show International“ geändert. 1997 standen die Essener Lichtwochen aus Anlass des 30jährigen Jubiläums unter dem Motto „Essen Motor Show“. Die Lichtwochen - ein Markenzeichen weit über die Stadt Essen hinaus - werden seit 1950 alljährlich in den Monaten November bis Anfang Januar in der Essener Innenstadt durchgeführt. Im neuen Jahrtausend konnte die Essen Motor Show 2000 einen neuen Superlativ vermelden. Mit Eröffnung der Ausstellung wurde die Messehalle 3 in Betrieb genommen. Die Ausstellungsfläche wuchs dadurch um ca. 20 000 qm auf insgesamt 110 000 qm. Zum ersten Mal trafen sich auf der Essen Motor Show ehemalige Rennfahrer, Rallye-Piloten und Sportchefs unter dem Motto „Hallo, wie geht’s“. Knapp 30 „Oldies“ kamen und schwelgten in Erinnerungen. Dieser Treff wurde zu einer attraktiven Rahmenveranstaltung der Messe, An die 200 „Ehemalige“ kamen jeweils in den Folgejahren. 2001 wurde zum ersten Mal mit 409 200 Besuchern die 400 000er-Marke überschritten, womit sich die Essen Motor Show als drittstärkste Besuchermesse bundesweit etablierte. Im Jahr 2002 konnten sich erstmals einen Tag vor der offiziellen Eröffnung Medien-Vertreter und Fachbesucher am sogenannten „Presse- und Fachbesuchertag“ über die Messe informieren. Im Jahr 2004 wurde mit 416 500 Besuchern eine neue Rekordzahl registriert. Diese Zahl konnte 2005 nicht erreicht werden, weil ein Wintereinbruch mit Schnee-Chaos am ersten Messe-Wochenende Messe-Besuchern und -Austellern die Anreise erschwerte. Trotzdem ging die Besucherzahl nur um zehn Prozent zurück. Das Messegelände wurde durch die endgültige Fertigstellung der Galeria auf eine Gesamt-Länge von 250 Metern weiter aufgewertet. 2006 wurde in ihr die neue „Motor Sport Meile“ etabliert - ein Volltreffer: Als zentraler Treffpunkt kam sie bei aktiven Motorsportlern und Fans gleichermaßen hervorragend an. In der „Motor Sport Meile“ sind Automobilclubs, Fachzeitschriften, Rennserien, Rennstrecken bzw. Verbände vertreten. Die Essen Motor Show, wie sie seit 2000 offiziell heißt, hat sich seit ihren Anfängen im Jahr 1968 zur emotionalsten Fahrzeug-Messe entwickelt. Auf dem Sektor Tuning und sportliche Fahrzeuge gilt sie sogar als die größte und wichtigste Fach-Messe der Branche weltweit. Trotzdem aber lebt die Ursprungs-Idee der ersten Ausstellung im Jahr 1968 weiter: Nach wie vor sind in Essen die erfolgreichsten Renn-, Sport- und Tourenwagen der abgelaufenen Motorsport-Saison zu bewundern. Nicht zuletzt deshalb sagte der ehemalige ADAC-Sportpräsident Wilhelm Lyding: „Essen ist der letzte Grand Prix des Jahres und Treffpunkt des Motorsports“.
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Jahre Essen Motor Show Die Essen Motor Show ist in ihrer Geschichte seit 1968 zur wohl vielseitigsten Fahrzeugmesse und zum wichtigsten Motorsport-Treffpunkt zum Ende einer jeden Saison avanciert. Klar also, dass sich zu diesem Anlass jedes Jahr prominente Gäste in Essen treffen: Erfolgreiche Motorsportler, ebenso wie hochkarätige Repräsentanten der Automobil-Industrie, prominente Sportler und nicht zuletzt Show-Stars und Politiker. Mancher war schon in Essen, bevor er weltberühmt wurde: Wie zum Beispiel Niki Lauda, der während der zweiten Ausstellung im Jahr 1969 auf dem Stand des Formel V-Konstrukteurs Francis McNamara Dienst tat, ehe er später als Weltmeister und auch nach dem Ende seiner Karriere immer wieder zur Essen Motor Show kam. Bereits bei der ersten
Ausstellung im Jahr 1968 kam der aktuelle Formel 1-Weltmeister nach
Essen, genau sieben Tage, nachdem er in Mexiko den Titel geholt hatte.
Sein Name: Graham Hill. Von weiteren Formel Aber auch erfolgreiche Sportler aus anderen Bereichen als dem Motorsport kamen zur Essen Motor Show, so zum Beispiel 100m-Olympiasieger Linford Christie oder Fußball-Weltmeister Franz Beckenbauer. Aus der Automobil-Industrie sind u.a. zu nennen Daniel Goeudevert und Bernhard Mattes als Chefs von Ford Deutschland, die Opel-Vorstands-Vorsitzenden David J. Herman und Louis R. Hughues, Audi-Chef Wolfgang R. Habbel oder Ferdinand Piech, der VW-Aufsichtsrat-Chef. Formel 1-Teamchefs wie
der unvergessene Lotus-Chef Colin Chapman, McLaren-Chef Ron Dennis
oder Flavio Briatore (Benneton/Renault) waren ebenso in Essen Die Namen bekannter Show-Stars reichen von Juliette Greco über Maurice Gibb von den Bee Gees bis zu Udo Jürgens. Der Adel ist u.a. vertreten mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, Ex-König Konstantin II von Griechenland oder The Duchess of York (Sarah Ferguson). Zwei Ehrengäste sind in keine Rubrik einzuordnen: Edwin Aldrin. Der Amerikaner war bei der ersten Mondlandung im Jahr 1969 dabei und betrat kurz hinter seinem Kollegen Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond, und Randolph Scott, der 1971 als erster Mensch auf dem Mond ein Auto fuhr. Nachfolgend ein Auszug aus der Liste der Prominenz, die sich auf der Essen Motor Show die Ehre gab - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die einzelnen Rubriken sind alphabetische geordnet. Was die Motorsportler betrifft, von denen viele in mehreren Kategorien erfolgreich waren, wurden sie in die Kategorie eingeordnet, in der sie den wichtigsten Titel herausgefahren haben. Beispiel. Hans-Joachim Stuck (u.a. Formel 1-Pilot, DTM-Meister, TransAm-Meister) steht unter der Rubrik Sportwagen-Weltmeister). Formel
1-Weltmeister Weitere
erfolgreiche Formel 1-Piloten (incl. Indycar-Piloten) Vorkriegs-Grand
Prix-Stars Sportwagen-,
Tourenwagen-Weltmeister Le
Mans Sieger, erfolgreiche GT/Sportwagen-Fahrer Rallye-Weltmeister,
- Europameister und/oder Deutsche Meister Automobil-Europameister Deutsche
Automobil-Meister, Cup-Sieger etc. Motorrad:
Weltmeister, Vize-Weltmeister, Weltrekord-Fahrer Motorsport-
und Verbands-Funktionäre Motorsport-Teamchefs,
-Rennleiter, -Manager Automobil-Industrie
(Vorstand, Pressechefs, Designer etc.) Fußball-Nationalspieler Internationale
Sport-Stars Show-Stars,
Sonstige Astronauten Politiker Adel Oberbürgermeister
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